In meiner Arbeit als Medium werde ich immer wieder gefragt, ob Verstorbene wissen, wann ein Mensch sterben wird – und ob sie einen solchen Zeitpunkt mitteilen könnten.
Die kurze Antwort lautet:
Nein. Sie würden es niemals tun. Selbst wenn sie es wüssten.
Doch die eigentliche Erklärung dafür ist tiefgründig, tröstlich und voller Liebe.
1. Die geistige Welt greift nicht in unseren freien Willen ein
Unsere Seele besitzt einen eigenen Entwicklungsweg, der durch Erfahrungen, Entscheidungen und Begegnungen gestaltet wird.
Der freie Wille ist ein heiliger Bestandteil unseres Weges.
Wenn ein Mensch wüsste, wann er stirbt, würde das:
- Entscheidungen verändern
- Ängste oder Erwartungen erzeugen
- das natürliche Erleben des Lebens verzerren
- die seelische Entwicklung beeinflussen
Die geistige Welt würde niemals etwas tun, das unseren inneren Wachstumspfad einschränkt oder manipuliert.
2. Die Aufgabe eines Mediums ist es, zu heilen – nicht vorherzusagen
Ein Jenseitskontakt dient der Trostspende, Klärung, Heilung und Verbindung.
Nicht der Zukunftsvorhersage.
Die geistige Welt arbeitet in einer Schwingung, die darauf ausgerichtet ist, uns zu:
- stärken
- ermutigen
- Frieden schenken
- begleiten
Ein Todesdatum auszusprechen würde das Gegenteil bewirken:
Es würde Angst erzeugen — und Angst ist der größte Feind unserer seelischen Entfaltung.
3. Liebe schützt – sie verletzt nicht
Verstorbene begegnen uns mit Liebe, Achtsamkeit und Respekt.
Sie möchten uns nicht erschrecken, verunsichern oder beschweren.
Selbst wenn sie Zugang zu bestimmten seelischen Lebensplänen hätten, wäre es gegen die Natur der Liebe, solche Informationen weiterzugeben.
Liebe:
- nimmt nichts weg
- begrenzt nichts
- kontrolliert nichts
- erschüttert nicht
Sie begleitet, hält und stärkt.
4. Unsere Seele kennt ihren Weg – aber nicht unser Bewusstsein
Auf der Seelenebene existiert ein umfassenderes Verständnis über das Leben und seine Übergänge.
Doch unser menschliches Bewusstsein soll nicht alles wissen, damit wir:
- freier erleben
- mutiger wachsen
- authentischer leben
- spontaner entscheiden
Wenn wir alles vorher wüssten, gäbe es kaum echte Entwicklung.
Die geistige Welt respektiert diese Grenze vollkommen.
5. Der Tod ist kein Ende – sondern ein Übergang
Aus Sicht der geistigen Welt ist der Tod kein Schock, kein Drama und keine Katastrophe.
Er ist ein Übergang in eine andere Bewusstseinsebene, ein Zurückkehren in die Liebe, ein Erinnern an unser wahres Sein.
Deshalb ist der genaue Zeitpunkt des Übergangs weniger bedeutend als wir glauben.
Was zählt, ist das Leben davor – und die Reise danach.
Der Tod ist nicht das Ende, sondern das Aufschlagen eines neuen Kapitels in unserem Seelenabenteuer
Wir sind ewige Seelen, die für eine gewisse Zeit menschliche Erfahrungen sammeln.
Der Tod ist kein Finale, sondern eine Fortsetzung – ein Kapitelwechsel, niemals das letzte Wort.
Die geistige Welt möchte uns genau das verstehen lassen:
Dass wir geliebt sind.
Dass wir weitergehen.
Dass nichts endet.
Und dass unser Seelenabenteuer voller Licht, Wachstum und Begegnungen bleibt – diesseits und jenseits des Sichtbaren.

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